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Tipps für Bürger

Waldbrandgefahr

 

Tau- oder Regentropfen können genauso wie Flaschen oder Glasscherben als Brennglas fungieren. Sie bündeln die vermeintlich schwachen Sonnenstrahlen zu einem starken Strahl und können das darunter befindliche Gras, Reisig oder Laub leicht entzünden. Und letztlich muss natürlich immer mit dem bewussten oder unbewussten Fehlverhalten der Bevölkerung gerechnet werden: Achtlos weggeworfene Zigarettenreste, Grillen im oder am Wald sowie im schlimmsten Fall vorsätzlich gelegte Feuer.

Aus diesen Gründen sind diverse Rechtvorschriften erlassen worden, welche die Gefahr eines Waldbrandes minimieren sollen. Dies sind u.a. das Hessischen Naturschutzgesetz (i.d.F.v. 19. Dezember 1994) und Landschaftsschutzverordnung der Stadt Offenbach (i.d.F.v. 31. Mai 1980). Diese Bestimmungen besagen:

Laut gesetzlichen Bestimmungen darf in der Zeit vom 1. März bis zum 31. Oktober im Forst und in dessen Umgebung - das heißt im Umkreis von 100 Metern zum nächsten Wald - nicht geraucht werden.

waldbrand

Mit offenen oder ungesicherten Feuer oder Licht darf das Waldgelände nicht betreten werden oder sich in die Nähe des Waldes begeben, dass durch das Feuer oder Licht eine Gefährdung ausgehen kann. Demnach ist das Herunterfallen, Fortwerfen oder unvorsichtige Handhaben eines solchen ungesicherten Feuers verboten. Dieses ungesicherte Feuer kann z.B. ein glimmender Gegenstand (bestes Beispiel: Zigarette) sein.

Das bedeutet natürlich auch, dass keine Waldflächen sowie Grundstücke, die an Waldungen angrenzen, bewusst abgebrannt werden dürfen. Dazu gehören Hecken, Gebüsche, Röhricht oder Schilfbestände wie auch die Bodendecke auf Wiesen, Feldrainen sowie nicht bewirtschafteten Flächen und Wegrändern.

Lagern, Grillen oder Feueranzünden außerhalb der dafür vorgesehenen Plätze ist grundsätzlich verboten.

Hinweise bei Waldbrandgefahr

  • Beachten Sie das Verbot für offenes Feuer in Wäldern; dies gilt auch für Grillfeuer – nutzen Sie nur ausgewiesene Grillplätze.
  • Ebenso ist es grundsätzlich nicht erlaubt, in den Wäldern zu rauchen.
  • Werfen Sie keine brennenden Zigaretten aus dem Autofenster.
  • Benutzen Sie nur ausgewiesene Parkplätze beim Ausflug in die Natur. Trockene Grasflächen unter Fahrzeugen können sich durch heiße Katalysatoren und Auspuffrohre entzünden.
  • Werfen Sie in Wald und Flur keine Flaschen weg. Glasscherben oder Flaschensplitter können wie ein Brennglas wirken und ein Feuer auslösen.
  • Halten Sie die Zufahrten zu Wäldern frei – sie sind wichtige Feuerwehrzufahrten und Rettungswege für Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr und anderer Hilfsdienste. Beachten Sie unbedingt die Park- und Halteverbote.
  • Versuchen Sie ein entstehendes Feuer selbst zu löschen, sofern für Sie keine Gefahr besteht.
  • Melden Sie Brände oder Rauchentwicklungen sofort über die Notrufnummer 112.

Wenn möglich, sollte bei der Abgabe des Notrufes die Nummer des nahegelegenen Rettungspunktes mit angegeben werden. Dadurch können die Einsatzkräfte wesentlich schneller an der Einsatzstelle eintreffen.

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