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Großbrand im Gewerbegebiet

Die Feuerwehren Rödermark – Ober-Roden, Neu-Isenburg, Dreieich und Mühlheim am Main, sowie der Kreisbrandinspektor und der Einsatzleitwagen des Kreises Offenbach rückten ebenfalls zur Brandstelle aus.
Gemeinsam mit den eingesetzten Messtrupps und den Fachberatern Chemie summiert sich die Zahl der Einsatzkräfte auf 200 Feuerwehrfrauen und -männer und 27 Einsatzfahrzeuge.

Zur Unterstützung und medizinischen Betreuung der Einsatzkräfte wurde darüber hinaus ein Betreuungszug sowie zwei Schnelleinsatzgruppen des Katastrophenschutzes des Kreises Offenbach eingesetzt. Neben dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst, und dem Leitenden Notarzt, die den Sanitätseinsatz koordinieren, waren hier ca. 50 Einsatzkräfte mit 15 Fahrzeugen vor Ort.

Bei dem Einsatzobjekt handelt es sich um eine rund 30x90 m Meter grosse Lager- und Produktionshalle in der Hohlkammer-Kunsstoffplatten aus Polypropylen und Polyethylen eingelagert waren. Direkt angebaut ist ein Verwaltungstrakt.

Bereits bei Eintreffen der Feuerwehr brannte bereits die Hälfte der Halle im Vollbrand. Durch den massiven Löscheinsatz ist es der Feuerwehr bis 03:00 Uhr gelungen, den Maschinenpark und den Verwaltungstrakt zu halten.

Die Brandbekämpfung gestaltete sich durch die starke Rauchentwicklung schwierig. Da ein Großteil der Arbeiten unter Atemschutz durchgeführt werden musste, wurden weitere Fahrzeuge mit Atemschutzgeräten nachgefordert. Zudem mussten weitere Einsatzkräfte aus Heusenstamm, Rodgau, Seligenstadt, Hainburg und Mainhausen die Löscharbeiten mit Fahrzeugen und Atemschutzgeräteträgern unterstützen.

Um die notwendige Wasserversorgung aufzubauen, wurden 2 Schlauchwagen und ein Abrollbehälter-Schlauch eingesetzt. Insgesamt wurden ca. 3 km Schlauchleitung verlegt.

Der Gefahrstoffmesszug untersuchte die Brandgase auf gefährliche Stoffe. Die Trupps konnten jedoch schnell Entwarnung geben: Aufgrund der starken Verdünnung des Rauches in der Umgebungsluft und der Zusammensetzung der Rauchgase war keine Gesundheitsgefahr für die Bevölkerung gegeben. Trotzdem wurde die Bevölkerung durch das System Katwarn aufgrund des aufsteigenden Rauchs gewarnt und darum gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eventuelle Rußrückstände können jedoch ohne Bedenken weggewischt werden.

Der Brand war gegen 04:00 Uhr soweit unter Kontrolle, dass die Einsatzkräfte - bis auf ein Löschfahrzeug und ein Teleskopmast zur Absicherung - die Einsatzstelle verlassen konnten. Am Morgen war der Brand offensichtlich gelöscht. Gegen 11:00 Uhr mussten erneut Nachlöscharbeiten durchgeführt werden, da sich Reste der Kunststoffplatten nochmal entzündet hatten. 

Landrat Oliver Quilling und Bürgermeister Jürgen Rogg informierten sich vor Ort und bedankten sich bei den Einsatzkräften.

Die Feuerwehr Dietzenbach bedankt sich bei allen Beteiligten aus den Feuerwehren des Kreises sowie den Hilfsorganisationen für die Unterstützung.

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