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Aktiv helfen

Doch das beste und teuerste Feuerwehrfahrzeug nutzt nichts, wenn sich keiner reinsetzt und mit ihm ausrückt. Die Feuerwehr ist immer auf neue Mitglieder angewiesen und freut sich auf Ihr Interesse. Ein Einstieg ist für Kinder ab 6 Jahren möglich und zwar in die Kinderfeuerwehr. Die Kinder lernen dabei die Grundzüge der Feuerwehr kennen, beispielsweise wie man einen Notruf absetzt oder den richtigen Umgang mit Feuer. Dabei kommt jedoch der Spaß nicht zu kurz und in den Gruppenstunden wird auch gebastelt, gemalt und gespielt.

Ab 10 Jahren können die Kinder und Jugendlichen in die Jugendfeuerwehr eintreten. Hier geht es schon mehr an die Technik der Feuerwehr, es werden Übungen an den Fahrzeugen durchgeführt, Löschübungen etc. Jede Jugendfeuerwehrfrau und jeder Jugendfeuerwehrmann erhalten bereits eine Uniform, Schuhe und einen Helm. Höhepunkte im Jahr sind immer die Wettkämpfe, Ausflüge und das Zeltlager.

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Ab 17 Jahren ist es dann soweit, man darf in die „richtige“ Feuerwehr, sprich die Einsatzabteilung. Doch bevor der erste Einsatz gefahren werden darf, ist eine Ausbildung notwendig. Nach einem Erste-Hilfe-Kurs und einem dreiwöchigen Grundlehrgang ist man in der Lage, einfache Postitionen im Einsatzgeschehen der Feuerwehr wahrzunehmen. Doch das ist erst der Anfang der Ausbildung. Es folgen die Lehrgänge Atemschutz, Sprechfunk, Maschinist, Chemikalienschutzanzug, Absturzsicherung, Hilfeleistung-an-Bahnfahrzeugen-I und Motorkettensäge. Um mehr Verantwortung in einem Einsatz zu tragen sind weitere Lehrgänge notwendig: Truppmann-II, Truppführer, Gruppenführer und Zugführer. Etliche Fortbildungslehrgänge wie Technische Hilfeleistung im Verkehrsunfall, Technische Hilfeleistung im Bau, Gefahrgutlehrgänge, Hilfeleistung-an-Bahnfahrzeugen-II-Lehrgang, etc. runden das Bild ab. Auch bei der Feuerwehr gilt: Man lernt nie aus und kontinuierlich weiter. Um die bereits erlernten Fähigkeiten nicht zu verlieren, findet alle zwei Wochen dienstags eine Übung im Feuerwehrgerätehaus statt. Dazu kommen Zugübungen, Seminartage und weitere Fortbildungsveranstaltungen. Und zur ganzen Ausbildung kommen am Ende noch die ca. 400 Einsätze jährlich dazu.

Wir wollen Sie an dieser Stelle nicht abschrecken, verstehen Sie uns nicht falsch. Aber man muss eine gesunde Portion Fleiß, Ehrgeiz und Zeit mitbringen, um das riesengroße „Hobby“ Feuerwehr ernsthaft zu betreiben. Wer sich dafür entscheidet, wird jedoch auch belohnt. Sie tun etwas sinnvolles für andere Menschen und retten Mitbürgerinnen und Mitbürger aus (im wahrsten Sinne des Wortes) „brenzligen“ Situationen, schützen Sachwerte sowie die Umwelt. Sie erleben Kameradschaft, treffen neue Leute und können modernste Technik nutzen. Sollten Sie Interesse haben, nehmen Sie Kontakt mit uns auf. „Fragen kostet nichts“, das ist bei der Feuerwehr nicht anders und in einem persönlichen Gespräch lässt sich nochmal detailierter klären, ob das „Hobby“ Feuerwehr etwas für Sie ist.

Schreiben Sie uns eine Nachricht an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder kommen Sie vorbei: Dienstags ab 19:30 Uhr, Feuerwahe Rodgaustraße.

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